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21.09.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Viel schlimmer«

Bankerwarnung: Situation gravierender als 2007. Trotz aller Propaganda zu angeblichem ­wirtschaftlichen Aufschwung: Weder in den USA noch in Europa ist die Krise bewältigt

Rainer Rupp
In den letzten Wochen vor der Bundestagswahl kam die Propaganda zum angeblichen wirtschaftlichen Aufschwung so richtig in Schwung. »Deutschland geht es gut«, hieß es auf unzähligen Plakaten und in Werbespots mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Und auch die anderen Probleme seien behoben. Der Euro ist wieder stabil, die europäi­sche Wirtschaft befindet sich im Aufschwung, genau wie die USA und Japan. Denn davon zeugen ständig neue Börsenhöchststände, und bekanntlich irren sich die Finanzmärkte nie. Auch China hat keine Probleme mehr und wächst weiter.

Bei so viel Optimismus kann der Zusammenbruch der Währungen Indiens, Indonesiens, Brasiliens und vieler anderer Entwicklungsländer getrost ignoriert werden. Deren Kollaps ist das Resultat der Andeutungen der US-Notenbank Fed Mitte Mai, daß sie auf Grund der starken Erholung der US-Wirtschaft ihre gigantischen Gelddruckmaschinen bereits ab Mitte September drosseln wollte. Das hat in kürzester Zeit zu einer Ver...

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