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18.09.2013 / Ausland / Seite 6

Ein Arzt für 133 Kubaner

Debatten um die weitere Verbesserung des Gesundheitssektors

Patricia Grogg, Havanna (IPS)
In Kuba stehen derzeit Effizienz und Nachhaltigkeit des Gesundheitssektors auf dem Prüfstand. Die kostenlose medizinische Versorgung ist in dem karibischen Inselstaat ein Verfassungsrecht, dem die Bevölkerung hohe Priorität einräumt. Als Reaktion auf eine Rede von Staatschef Raúl Castro vom 26. Juli kamen von vielen Seiten Vorschläge zu einer Optimierung des öffentlichen Gesundheitssektors. Auch die Debatten über künftige Leitlinien der Sozial- und Wirtschaftspolitik brachten weitere Empfehlungen.

Thematisiert wurde die Verschlechterung des Zustandes vieler Krankenhäuser und der Mangel an medizinischem Fachpersonal. »Seit etwa zehn Jahren ist die Öffentlichkeit mit vielen Dingen unzufrieden«, räumt Emilio Delgado, der Leiter der Behörde für medizinische Grundversorgung, ein. In dieser Zeit sei das Gesundheitswesen umstrukturiert worden, um sich internationalen Standards anzupassen.

Kubas Gesundheitsversorgungssystem gilt als eines der gerechtesten der W...



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