Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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17.09.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Brot immer teurer

Zerstörung und wirtschaftliche Not treibt viele Syrer zur Flucht in die Hauptstadt: In Damaskus steigen die Lebenshaltungskosten dramatisch an

Karin Leukefeld, Damaskus
Der Verkehr auf dem Omay­yaden-Platz steht. Stoßstange an Stoßstange stockt die Fahrzeuge rund um den Springbrunnen, sämtliche Zufahrtsstraßen sind mit Fahrzeugen verstopft. Fußgänger zwängen sich durch die wenigen Lücken, die die Autofahrer gelassen haben, Verkehrspolizisten stehen hilflos am Rand dieser Blechschlange, die sich auf der weiten Fläche zwischen dem staatlichen Fernsehen, der Oper, der Assad-Bibliothek, dem Hauptquartier der Streitkräfte und dem Hotel Sheraton verknotet hat. Es ist 12 Uhr mittags in Damaskus. Seit Schulen und Universitäten wieder angefangen haben, drängen Zehntausende Menschen in die Hauptstadt, um beruflichen oder persönlichen Geschäften nachzugehen.

Wer es bis zum Omayyaden-Platz schafft, hat oft schon eine Fahrt von ein oder zwei Stunden hinter sich. Militär und Geheimdienste haben mit unzähligen Kontrollpunkten einen engen Kreis um Damaskus gezogen. Kein Waffentransport, keine im Auto versteckte Sprengstoffladung soll i...

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