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10.09.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Unzulässige Leiharbeit im Umfeld der Grünen

Heinrich-Böll-Stiftung muß Werkvertragsmitarbeiter rückwirkend regulär einstellen

Claudia Wrobel
Vergangene Woche hat die der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung die fünfte Auflage des sogenannten Fleischatlas herausgegeben. Beleuchtet werden in der Broschüre die Folgen der Massentierhaltung insbesondere für Umwelt und Gesundheit und die Strategien, mit denen Konsumenten darauf reagieren können. Unbeachtet bleibt die vieldiskutierte Arbeitssituation der Beschäftigten in Schlachtbetrieben, deren Löhne über Werkverträge immer weiter gedrückt werden. Mit diesen Instrumenten mußte sich die Stiftung allerdings im eigenen Haus auseinandersetzen. Am Donnerstag gab das Arbeitsgericht Berlin der Klage eines bei der Heinrich-Böll-Stiftung eingesetzten Mitarbeiters wegen unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung statt.

Der Kläger war bei einem Unternehmen angestellt, das der Stiftung Mitarbeiter für den Besucherservice im stiftungseigenen Konferenzzentrum zur Verfügung stellte. Zu deren Aufgaben gehörten u.a. Umbauarbeiten zur Vorbereitu...

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