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07.09.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Goldene Gelegenheit

Destabilisierungspläne der USA und Großbritanniens gegen Syrien sind nicht neu. Protestbewegung gegen Präsident Assad 2011 kam da wie gerufen

Karin Leukefeld
Der Wunsch nach einem »Regime change« in Damaskus ist nicht neu. Schon wenige Jahre nach der Unabhängigkeit Syriens (1946) begannen westliche Geheimdienste, Putschpläne für das Land auszuarbeiten. In der Zeit des Kalten Krieges war Syrien geographisch und politisch dem Osten zugewandt und pflegte enge Kontakte mit der Sowjetunion und mit den blockfreien Staaten Iran und Indien. Mit der Türkei, die die südöstliche Flanke der NATO bildete, entwickelten sich Spannungen, ebenso mit dem 1948 gegründeten Staat Israel. Damaskus hatte schon 1917 heftigen Widerspruch gegen die sogenannte Balfour-Erklärung angemeldet, die der zionistischen Bewegung eine »jüdische Heimstätte in Palästina« versprach. 1967 wurde der fruchtbare Golan von Israel besetzt und später annektiert. Bis heute beharrt Damaskus auf der Rückgabe der Golanhöhen, was gemäß von UN-Resolutionen dem Völkerrecht entspricht.

Ein geheimdienstlicher Destabilisierungplan der Amerikaner und Briten gegen Sy...

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