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06.09.2013 / Ausland / Seite 6

Unrechtsurteil kippen

Bradley Mannings Anwalt übergibt Weißem Haus Gnadengesuch seines Mandanten

Jürgen Heiser
Am Mittwoch übergab der Hauptverteidiger des Whistleblowers Bradley Manning dem Weißen Haus ein offizielles Gnadengesuch seines Mandanten. US-Präsident Barack Obama wird darin aufgefordert, die Strafe des zum Gefreiten Degradierten im Wege eines präsidialen Gnadenakts zu verringern. Manning war zwei Wochen zuvor wegen Spionage und Diebstahls von Regierungsdokumenten vom Militärgericht Fort Meade zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seine vorzeitige Entlassung auf Bewährung käme frühestens nach Verbüßung eines Drittels der Strafe in Betracht.

In einem Begleitbrief zum Gnadengesuch erklärte Verteidiger David Coombs, die Höhe der Strafe entspreche einer Tat, die den USA habe bewußt schaden sollen oder die aus finanzieller Gewinnsucht begangen wurde. Beides treffe jedoch auf seinen Mandanten nicht zu. Vielmehr habe Manning durch seine Wikileaks-Enthüllungen die Öffentlichkeit informieren und eine Diskussion über die Kriegsfolgen und die Entwertung mensc...

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