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26.08.2013 / Ausland / Seite 7

Klare Richtung

Simbabwe nach der Wahl: Indigenisierung der Wirtschaft als Trumpfkarte der Partei Präsident Mugabes

Christian Selz
Nach seiner festlich inszenierten Vereidigung am vergangenen Donnerstag wird Simbabwes Präsident Robert Mugabe in den kommenden Tagen sein neues Kabinett vorstellen. Die Zusammensetzung der neuen Regierungsmannschaft, deren Personalien bisher noch strikt geheimgehalten werden, dürften ein erster Fingerzeig darauf sein, welches Lager innerhalb seiner Regierungspartei ZANU-PF künftig das Sagen hat – und wer den 89jährigen einmal beerben wird.

Wohin Simbabwe in den nächsten Jahren politisch steuert, ist nach dem deutlichen Wahlsieg zunächst relativ klar. Hinter dem Programm der Indigenisierung der Wirtschaft – Trumpfkarte der ZANU-PF im Wahlkampf – steckt die Absicht, den staatlichen und gesellschaftlichen Einfluß auf Schlüsselindustrien zu erhöhen. Zunächst sind ausländische Unternehmen dazu verpflichtet, 50 Prozent plus eine Aktie ihrer Operationen in Simbabwe an staatliche Institutionen, simbabwische Kapitalanleger und Kooperativen der ...

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