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10.08.2013 / Feuilleton / Seite 13

»Von der Repression vernichtet«

Eine faktensichere Abkühlung (2 und Schluß). Anmerkungen zu Wolfgang Kraushaar

Markus Mohr
Wolfgang Kraushaar hat in der Einleitung zu seiner 1998 publizierten dreibändigen Chronik »Frankfurter Schule und Studentenbewegung« versprochen, »strikt chronologisch nach dem Ablauf von Einzelereignissen, in der Regel nach Tagen« verfahren zu wollen. Und doch ist etwas nachzutragen. In Reaktionen auf den Tod des hunkerstreikenden RAF-Gefangenen Holger Meins hat es am 10. November 1974 von den Gruppen Revolutionärer Kampf (RK), dem Frankfurter Häuserrat, dem Komitee gegen Folter, der Roten Hilfe und eben auch von der Sozialistischen Hochschulinitiative (SHI), der Kraushaar angehörte, ein gemeinsames Flugblatt mit der Überschrift »Holger Meins zu Tode gefoltert« gegeben. In diesem wird Meins’ elendes Sterben beschrieben.

Zur RAF heißt es darin, diese »war eine politische Gruppe, die zum Ziel hatte, gegen die Unterdrückung und Ausbeutung mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. In einer Zeit, wo in Vietnam, Südamerika und Südafrika Millionen von Mensch...

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