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03.08.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Gescheitertes Moratorium

Auf die Entscheidung zur Wiederaufnahme der Atomprogramme hatte Ahmadinedschad keinen Einfluß

Knut Mellenthin
Irans neuer Präsident Hassan Rohani war von Oktober 2003 bis August 2005 Chefunterhändler seines Landes im internationalen Atomstreit. Unter seiner Regie vereinbarte Teheran, zunächst ohne zeitliche Befristung, ein Moratorium, von dem es ausdrücklich hieß, daß es »eine freiwillige vertrauensbildende Maßnahme« sei. Iran sei dazu »rechtlich nicht verpflichtet«. Am Ende standen UN-Resolutionen, die den Verzicht Irans auf jede Form von Urananreicherung verbindlich einforderten und Zwangsmaßnahmen zur Durchsetzung dieser Forderung vorschrieben.

Im Teheraner Abkommen vom 21. Oktober 2003 versprach Iran seinen damaligen Verhandlungspartnern, dem sogenannten EU-Trio Deutschland, Großbritannien und Frankreich, alle »Anreicherungsaktivitäten« zu unterbrechen. Tatsächlich war Irans damals einzige Anreicherungsanlage in Natanz erst in Bau und die Techniker des Landes waren noch gar nicht in der Lage, Uran in größerem Maßstab anzureichern. Die Produktion in Natanz li...

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