27.07.2013 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Im Zeichen der Solidarität

Berlin/DDR, 28. Juli bis 5. August 1973: Die zehnten Weltfestspiele der Jugend und Studenten ziehen mehr als acht Millionen Besucher an. Manche grübeln bis heute, wie das möglich war

Arnold Schölzel
Der Berliner Tagesspiegel meinte am vergangenen Sonntag, im Sommer 1973 hätten »Love & Peace in Ost-Berlin« geherrscht und befragte CDU-Frontstadturgestein Klaus-Rüdiger Landowsky. Der hatte damals in der Jungen Union durchgeboxt, die Einladung des Festivalkomitees an die Jugendorganisation von CDU und CSU in die »Zone« anzunehmen. So liefen am 28. Juli 1973 17 jüngere Christdemokraten unter den 25000 Gästen aus 140 Ländern bei der Eröffnungsveranstaltung mit ins Stadion der Weltjugend. Der Tagesspiegel vermerkte anschließend, es sei kaum jemandem aufgefallen, daß sie der Ehrentribüne mit Erich Honecker, Willi Stoph, Jassir Arafat und Angela Davis demonstrativ den Rücken zukehrten.

Das war’s dann auch, der Kalte-Kriegs-Nachwuchs fiel...

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