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18.07.2013 / Ansichten / Seite 8

Neue Milliarden für Griechenland?

Geld hilft immer

Dieter Schubert
Pünktlich zum Sommerloch braucht Griechenland mehr Geld. Trotz aller bisherigen Hilfskredite drohe dem Staat die Zahlungsunfähigkeit, schreibt die Süddeutsche Zeitung und beruft sich auf Insider aus der EU-Kommission. Bis zu zehn Milliarden Euro sollen fehlen, auch wenn das dementiert wurde. Wie das neue Loch entstanden ist, wird nicht erklärt. Aber das Drohszenario schon: Stehe die Finanzierung des griechischen Haushaltes nicht für den Zeitraum bis 2014, müsse sich der IWF gemäß seiner Statuten aus dem »Rettungsprogramm« verabschieden. Und was dann? In der Logik der politischen Euro-Retter kann das nur heißen, EU und EZB müssen allein mit dem Problem klarkommen. Und die Steuerzahler.

Die von Beginn an so konstruierten Zwänge machen es unmöglich, das Dilemma zu lösen. Das will wohl auch niemand. Hauptsache der Laden läuft irgendwie, notfalls unter Verwendung vieler frischer Milliarden. Geld hilft immer, denn in seiner Form als Profit, Ertrag oder Gewinn ...

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