17.07.2013 / Thema / Seite 10

Run auf die Eilande

Hintergrund. Streit um die Inseln im Südchinesischen Meer. Teil 1: Zur Geschichte des »Meeres der Menschheit«

Ingo Nentwig
Am 15. Juni 1972 tobt der Taifun Konsing über das Südchinesische Meer. Westlich der philippinischen Insel Mindoro kämpft ein einsames Boot, die »E Pluribus Unum«, gegen die Wogen – vergeblich. Sie sinkt und reißt alle sechs Reisende mit sich in die Tiefe, darunter einen Exkönig und einen amtierenden Staatschef: Willis Alva Ryant war bis 1963 König des »Kingdom of Humanity« (Königreich der Menschheit) gewesen, Christopher Schneider ist der Staatschef der Republic of Morac-Songhrati-Meads, mit der sich das Königreich 1963 vereint hatte. Die kleine Gruppe, fast das gesamte Regierungskabinett der Republik, war auf dem Weg nach Manila gewesen und wollte weiter nach New York zur Sitzung der 27. Generalversammlung der Vereinten Nationen, die im September des Jahres eröffnet werden sollte. Dort wollte sie eine Reihe von Anträgen bekräftigen und neue stellen. Wie bei den vorherigen Versuchen wäre sie wohl nicht gehört worden.

Königreich der Menschheit? Repu...

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