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11.07.2013 / Medien / Seite 15

Die Wahrheit des Gunnar Schupelius

Der BZ-Kolumnist hat seine ganz eigene Version von einem Vorfall am Berliner Flüchtlingscamp

Claudia Wangerin
Gunnar Schupelius ärgert sich oft und gerne. Das geht zwar vielen so, aber er gehört nicht zu den Versagern, die sich zum Frustabbau einen Sandsack in die Wohnung hängen, Autoreifen aufschlitzen oder gar demonstrieren gehen müssen. Dafür hat er die Kolumne »Mein Ärger« in der BZ. In der auflagenstarken Boulevardzeitung der Axel Springer AG kann er regelmäßig seinen »gerechten Zorn« loswerden. Furchtlos prangert er dort an, was die Unterprivilegierten den Bessergestellten in der Hauptstadt antun. Unter Schlagzeilen wie »Supermarktbettler belästigen Berliner« deckt Schupelius – zielgruppengerecht für den wild gewordenen Kleinbürger – die Skandale des Alltags auf.

»Den Frieden« stört aus seiner Sicht das vor mehreren Monaten errichtete Protestcamp der Asylsuchenden am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg. Daß die Flüchtlinge offiziell nicht »ungehindert herumreisen« dürfen oder kein Geld haben, um ihre Familien in den Herkunftsländern anzurufen, sei...

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