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29.06.2013 / Inland / Seite 8

»Was, bitteschön, soll das für ein Rechtsstaat sein?«

In München sind seit einer Woche 55 Flüchtlinge im Hungerstreik. Sie scheinen bis zum Äußersten entschlossen. Gespräch mit Ashkan Khorasani

Gitta Düperthal
Der Iraner Ashkan Khorasani ist Sprecher der Flüchtlinge, die in München mit einem Hunger- und Durst-Streik für das Recht auf freie Wahl des Aufenthaltsortes demonstrieren

Seit einer Woche sind 55 Flüchtlinge im Camp auf dem Münchner Rindermarkt im Hungerstreik – und seit fünf Tagen zugleich im Durststreik So wollen sie ihre Forderung nach Asyl in Deutschland durchsetzen. Weshalb protestieren Sie auf eine Weise, die Ihr eigenes Leben gefährdet und wie ist Ihre gesundheitliche Situation?

21 unserer Leute, die aus Nigeria, Äthiopien, Pakistan und anderen Staaten nach Deutschland geflüchtet sind, mußten bislang ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Kreislauf ist zusammengebrochen, sie sind kollabiert oder haben das Bewußtsein verloren. Einer von ihnen lag auf der Intensivstation, ist mittlerweile aber wieder entlassen. Fünf haben den Streik kurzzeitig abgebrochen, weil sie es nicht mehr aushalten konnten. Das heißt aber nicht, daß sie aufgegeben hab...

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