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28.06.2013 / Inland / Seite 5

Wie Beate Zschäpe dasteht

Eigener Brief könnte mutmaßliche Neonaziterroristin stärker belasten als bisherige Aussagen über sie vor Gericht

Claudia Wangerin
Am Ende wird es vielleicht ein Brief aus dem Knast sein, der die Verteidigungsstrategie einer vermeintlich naiven Hausfrau zunichte macht. Die mutmaßliche Neonaziterroristin Beate Zschäpe schweigt derzeit vor dem Oberlandesgericht München. Die Bundesanwaltschaft hält sie für eine zumindest gleichberechtigte, planerische Mittäterin – ihre Anwälte ziehen selbst ihr Wissen um die Morde und Anschläge in Zweifel, die ihre inzwischen toten Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ab dem Jahr 2000 verübt haben sollen. Im Münchner Prozeß um die oft als »Trio« bezeichnete Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) ist sie die einzige, der Mitgliedschaft vorgeworfen wird. Vier Mitangeklagte gelten als Helfer. Zwei von ihnen schweigen zu den Vorwürfen; zwei weitere haben Zschäpe bisher nicht übermäßig belastet.

Der Mitangeklagte Carsten S., der die Lieferung der mutmaßlichen Tatwaffe der NSU-Mordserie gestanden hat, will Zschäpe vor und nach ihrem...

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