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24.06.2013 / Ausland / Seite 7

»Spiel mit dem Feuer«

Empörung über geplante Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Kolumbien und der NATO. Experten warnen vor unabsehbaren Folgen für Bogotá

Volker Hermsdorf
Trotz internationaler Proteste will der kolumbianische Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón am morgigen Dienstag eine »Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Verteidigung« seines Landes mit der NATO in deren Hauptquartier in Brüssel unterschreiben. Wie die kolumbianische Tageszeitung El Tiempo am Samstag berichtete, werden Pinzón und NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zunächst einen zweiseitigen Vertrag abzeichnen, dem »in den kommenden Monaten ein zweites Kapitel« folgen soll.

Bereits die Ankündigung des geplanten Kooperationsvertrages mit dem weltweit Krieg führenden westlichen Militärbündnis durch Kolumbiens Präsident Juan Manual Santos, hatte Anfang des Monats in Südamerika Unruhe provoziert. Neben den Regierungen von Bolivien, Brasilien, Ecuador, Nicaragua und Venezuela übten auch Gewerkschafter und Vertreter zahlreicher sozialer Organisationen heftige Kritik und bezeichneten den Plan als »Akt der Aggression, Provokation und Verschwörung ge...

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