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20.06.2013 / Ausland / Seite 6

Mugabe gibt nach

Simbabwes Präsident spricht sich nach heftiger Kritik für Verschiebung der Wahlen aus. Wirtschaftspolitik zeigt Erfolge

Simon Loidl
Im Streit um den Termin für die anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Simbabwe zeichnet sich eine erzwungene Lösung ab. Nach Angaben der britischen Tageszeitung The Independent vom Montag hat Präsident Robert Mugabe beim Verfassungsgericht des Landes um eine Verschiebung der für Ende Juli geplanten Abstimmung gebeten. Als neuer Termin ist der 14. August im Gespräch. Dem Schritt waren heftige Debatten in dem südafrikanischen Land vorausgegangen. Mugabe hatte in der vergangenen Woche in Übereinstimmung mit den höchsten Gerichten des Landes den Wahltermin auf den 31. Juli festgelegt. Sofort hagelte es Kritik von der mitregierenden, aber oppositionell auftretenden Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC). Ministerpräsident Morgan Tsvangirai von der in zwei Fraktionen gespaltenen MDC forderte einen späteren Zeitpunkt und kritisierte, daß Mugabe den Wahltermin im Alleingang festgelegt habe.

Kritik kam aber auch von der Entwicklungsgemeinschaft ...

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