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02.12.2000 / Ansichten / Seite 0

Wie heftig ist die Krise bei DaimlerChrysler?

jW sprach mit Helmut Lense, Vorsitzender des Betriebsrates bei DaimlerChrysler im Werk Untertürkheim

(Mitglied des Konzern-Aufsichtsrates und Vorstandsmitglied der IG Metall)

F: DaimlerChrysler befindet sich derzeit in schwierigem Fahrwasser. Da sind die Klagen der ehemaligen Chrysler- Großaktionäre in den USA, und der Aktienkurs ist auf einem Vier-Jahres-Tief. Befürchten Sie von den US-Vorgängen und dem Börsenfrust negative Auswirkungen auf Unternehmen und Belegschaft?

Auf den Standort Deutschland bezogen ist das derzeit eigentlich nicht zu erwarten, da im Prinzip ja alles durch die bestehenden Vereinbarungen abgesichert ist. Den Beschäftigten in Deutschland dürften durch die Situation eigentlich keine Nachteile erwachsen.

F: Was wäre denn, wenn der Kurs der Daimler-Aktie weiter fällt und dem Unternehmen eine feindliche Übernahme droht? Großaktionär Kerkorian scheint da Ambitionen zu haben, und der Schrempp-Biograph Jürgen Gräßlin befürchtet eine solche Möglichkeit. Ist der Betriebsrat auf ein solches Szenario eingestellt?

Das ist eine schwierige Frage. Wir...

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