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04.06.2013 / Inland / Seite 4

Mit Schlagstöcken und Fäusten

Wolfsburg: Nazigegner kritisieren massive Polizeigewalt bei Demo gegen rechts am Samstag

Max Eckart
Klaus Mohrs war voll des Lobes. Gemeinsam habe man »ein Bekenntnis für Demokratie und unseren Rechtsstaat geleistet« und »ein starkes Zeichen gesetzt«, sagte der Wolfsburger SPD-Oberbürgermeister. Er bezog sich dabei auf die Proteste gegen Rechts am Samstag: Rund 7000 Nazigegner hatten bei Kundgebungen, mit Blockadeversuchen und auf einem Fest gegen einen Aufmarsch von knapp 600 Neofaschisten in der VW-Stadt demonstriert.

In seine Danksagung bezog der Oberbürgermeister auch die Polizei ein. Er habe »großen Respekt vor den vielen Polizistinnen und Polizisten, die unter den erschwerten Bedingungen für unser aller Sicherheit gesorgt haben«, so Mohrs. Die Polizei war mit rund 3000 Beamten im Einsatz. Sie ermöglichte die Demonstration der Rechtsextremisten auf der vom Verwaltungsgericht genehmigten Route durch das Wolfsburger Industriegebiet – die Stadt hatte den »Tag der deutschen Zukunft« zuvor verboten.

Aus Sicht von Wolfsburgs Polizeichef Hans-Ulri...



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