04.06.2013 / Feuilleton / Seite 12

»Schutzraum ohne Betriebskeule«

Über die Arbeit im Lyrikkollektiv. Gespräch mit Ilja Winther und Tristan Marquardt vom G13

Malte Abraham
Das Berliner Lyrikkollektiv G13 hat in der jungen Literaturszene mit vielen Lesungen hohe Wellen geschlagen, was an der breiteren Öffentlichkeit bisher vorbeigegangen ist. Die meisten der 14 Mitglieder sind Mitte 20. Seit gut drei Jahren besprechen sie auf regelmäßigen Treffen ihre Texte. Für die Begründung einer Schule sind ihre Poetologien und Methoden zu unterschiedlich. Ende 2012 erschien die erste G13-Anthologie »40% Paradies« (luxbooks Wiesbaden, 160 Seiten, 24 Euro), ein aufregend unaufgeregter Band dieser 14 zeitgenössischen Lyriker. Ilja Winter sitzt auf dem Foto ganz links, Tristan Marquardt ist der sechste von links.

Wie kam es zur Gründung des Kollektivs G13?

Ilja Winther: Wie fast alles, was mit G13 zu tun hat, entstand das weniger aus Kalkül, mehr aus Zufällen und Freundschaft. Wir waren eine lose Gruppe aus Leuten, die geschrieben haben und zusammen an ihren Texten arbeiten wollten. Später ist die Professionalisierung dazugekommen, Lesungen...

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