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01.06.2013 / Inland / Seite 4

Strahlende Fracht unerwünscht

Atomkraftgegner fordern Umschlagverbot für radioaktive Stoffe in deutschen Häfen. Neue Einzelheiten über Brand auf Transportschiff in Hamburg werden bekannt

Reimar Paul
Einen Monat nach dem Brand auf dem Frachter »Atlantic Cartier«, der unter anderem mit radioaktivem Gefahrgut beladen war, starten Atomkraftgegner eine neue Initiative zur Sperrung aller deutschen Häfen für den Umschlag derartiger Stoffe. Das Feuer im Hamburger Hafen habe deutlich gemacht, daß die Gefahr einer Atomkatastrophe nicht nur im Nahbereich von Atomkraftwerken und Nuklearanlagen drohe, sondern auch weitab an allen Stationen der Atomtransporte, begründete am Mittwoch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) den Vorstoß. Bislang hat nur Bremen seine Häfen für Atomtransporte gesperrt.

Das Feuer war am Abend des 1. Mai auf dem Schiff ausgebrochen. An Bord der »Atlantic Cartier« waren der Frachtliste zufolge neben 70 Autos auch 180 Tonnen leicht entzündliches Ethanol, 33 Container mit Munition und 20 Tonnen radioaktives Material. Bei neun Tonnen handelte es sich um Uranhexafluorid. In diesen Stoff wird Uran 238 vor der Anreicherung zu Ur...

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