Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
28.05.2013 / Inland / Seite 5

Ärger bei Burger King

Betriebsräte haben es bei der Fast-Food-Kette nicht leicht. Ein Berliner Gremium gibt sich trotzdem nicht geschlagen

Johannes Schulten
Eins haben Alsan Aysegül und ihre Kollegen klar für sich entschieden: Aufgeben wollen sie nicht. Die zierliche Frau ist Betriebsrätin bei der Fast-Food-Kette Burger King, zuständig für neun Filialen in Berlin. Noch zuständig, muß man wohl sagen. Denn der Betreiber, die G&G Gastronomie GmbH & Co., scheint momentan alles daran zu setzten, den neun-köpfigen Betriebsrat loszuwerden.

Wenn Aysegül über ihre Arbeit spricht, fallen Worte wie »Hetzkampagne« oder »Angstmache«. Listen mit der Aufforderung, gegen den Betriebsrat zu unterschreiben, sollen unter den gut 140 Beschäftigten der Filialen verteilt worden sein. »Natürlich haben viele Kollegen unterschrieben«, sagt Aysegül und stellt klar: »Weil sie mußten«. Sogar von Abfindungen ist die Rede. »Uns ist Geld angeboten worden, damit wir die Arbeit aufgeben«, sagt ihr Kollege Armir Mammohamed. »Doch darauf sind wir nicht eingegangen.« Kaufen lassen wollten sie sich nicht.

Den beiden ist es ernst. Das wird scho...



Artikel-Länge: 4862 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €