25.05.2013 / Thema / Seite 10

Währungsfragen sind Klassenfragen

Standpunkt. Vom marxistischen Standpunkt aus betrachtet: Die gegenwärtige Diskussion über den Euro in der Partei Die Linke vergißt das Subjekt Arbeiterklasse

Hans-Peter Brenner
Die nach den Interessen der multi- und transnationalen Monopole im Industrie- und Finanzsektor einer Nation geschaffene Europäische Union und ebenso die Gemeinschaftswährung einiger EU-Staaten, der Euro, stecken in der tiefsten Krise. Ihre ökonomische und ideelle Legitimationsbasis und Verankerung im Bewußtsein der europäischen Bevölkerung schwindet. Was ist darum politisch zu tun? Für viele Kommunisten ist klar: Hier ist etwas ins Werk gesetzt worden, das die Ausbeutung der arbeitenden Klasse forciert. Also müssen Wege gefunden werden, wie sie sich von EU und Euro befreien kann.

Die Partei Die Linke (PDL) ist die derzeit einflußreichste nichtrevolutionäre linke Organisation des Landes: Sie wirkt breit in bundesdeutsche und europäische linke Kreise hinein. Seit Jahren versucht sie, sich in einer konstruktiven Kritik an diesem Projekt des führenden europäischen Finanzkapitals. Dabei ist gerade die Kritik ein Zankapfel für sie geworden: Wie konstruktiv und...

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