22.05.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Pfefferspray ist nicht harmlos«

Amnesty International fordert Ende von polizeilichen Reizstoffeinsätzen und Kennzeichnungspflicht für Sicherheitskräfte. Ein Gespräch mit Alexander Bosch

Markus Bernhardt
Alexander Bosch ist Sozialwissenschaftler und Sprecher der Gruppe Polizei & Menschenrechte bei der deutschen Sektion von Amnesty International (www.amnesty-polizei.de)

Die Debatte um den Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei gewinnt an Fahrt. Neben der Linksfraktion im Bundestag fordern nun auch die Berliner Jungsozialisten ein Verbot der Reizstoffeinsätze. Am Samstag will die SPD auf ihrem Landesparteitag in Berlin eine entsprechende Entschließung verabschieden. Zum Ärger der mitregierenden CDU soll demnach der Gebrauch des Pfeffersprays »grundsätzlich verboten« werden. Sollte es dennoch von Berliner Polizisten eingesetzt werden, müsse eine umfangreiche Dokumentation über Ursachen und Art des Einsatzes folgen. Amnesty International protestiert seit Jahren gegen den Einsatz von Pfefferspray ...

Mit dem Einsatz von Pfefferspray sind erhebliche gesundheitliche Risiken für das polizeiliche Gegenübe...

Artikel-Länge: 8827 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe