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21.05.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Wechselnde Fronten

Im NSU-Prozeß können sich Nebenklage und Verteidigung nicht immer widersprechen, wenn es um das Verhältnis staatlicher Akteure zum Neonaziterror geht

Claudia Wangerin, München
Es geht hier um eine rassistische Mordserie, zwei Sprengstoffanschläge mit über 20 Verletzten und mehrere Mordversuche. Das läßt die Atmosphäre im Saal A 101 des Oberlandesgerichts München nicht immer erahnen. »Kindergarten«, wurde in der zweiten Verhandlungswoche im Prozeß gegen eine mutmaßliche Mitbegründerin des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) und vier mutmaßliche Terrorhelfer auf der Pressetribüne geraunt. »Ungehörig« fand Bundesanwalt Herbert Diemer das Verhalten von Rechtsanwalt Wolfgang Heer. Die Wortgefechte zwischen Heer, der mit seinen Kollegen Wolfgang Stahl und Anja Sturm die Hauptangeklagte Beate Zschäpe verteidigt, und dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl haben für zahlreiche Verzögerungen gesorgt. Heer will häufig das erste Wort haben, Götzl hat immer das letzte. Der Richter will erst hören, worum es geht, bevor er jemandem das Wort erteilt. Darf sich zuerst eine Nebenklagevertreterin äußern, sagt Heer Sätze wie: »Ich beanstan...

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