17.05.2013 / Inland / Seite 4

Berliner Senat verhandelt mit Veolia

Wasserbetriebe der Hauptstadt könnten bald frei von Privatinvestoren sein

Ben Mendelson
Der französische Konzern Veolia hat offenbar ein neues Angebot für einen Rückzug aus den 1999 teilprivatisierten Berliner Wasserbetrieben (BWB) vorgelegt. Wie die Bürgerinitiative »berliner-wassertisch.info« gestern meldete, wurde am Mittwoch im Hauptausschuß des Berliner Abgeordnetenhauses bekannt, daß der Senat »über einen vollständigen Rückzug des Konzerns aus den BWB verhandelt«. Bisher war nur nach außen gedrungen, daß Veolia einen Teil seiner Anteile abgeben und im Gegenzug neue vorteilhafte Dienstleistungsverträge abschließen wollte.

Die BWB wurden 1999 von der großen Koalition unter Eberhard Diepgen (CDU) teilprivatisiert, Veolia und RWE hielten faktisch je knapp ein Viertel der Anteile. Im Oktober 2012, anderthalb Jahre nach dem erfolgreichen Volksentscheid »Unser Wasser«, kaufte das Land den 24,9-Prozent-Anteil von RWE für über 600 Millionen Euro zurück. Der Wassertisch nannte den Preis »stark überhöht«. Bei den aktuellen Verh...

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