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25.11.2000 / Inland / Seite 0

Aufs Kreuz gelegt

Das Kölner Traditionsunternehmen Clouth wird von einem Immobilienhändler ausgeschlachtet. CDU-OB Schramma hilft mit

Werner Rügemer

»Endlich bringe ich Ihnen eine wirklich gute Nachricht«, sagte Manfred Wennemer, Mitglied des Continental-Vorstandes. Er meinte den am 17. November überraschend unterzeichneten Verkauf des Clouth-Grundstücks in Köln-Nippes an die Kölner Immobiliengruppe Lammerting (LIG). Damit will die Conti- Zentrale in Hannover ihr Kölner Sorgenkind Clouth endlich loswerden. Doch die Sorgen der Beschäftigten fangen erst richtig an.

Der strahlende Sieger des Deals ist die LIG. Sie läßt sich zwar von Oberbürgermeister Fritz Schramma als »Investor« feiern, hat aber nicht die Firma Clouth gekauft, sondern »nur« das Grundstück. Die LIG zahlte an Continental für die 143 000 Quadratmeter zwischen 40 und 50 Millionen Mark, heißt es. Lammertings Spezialität ist es, alte Industriebrachen aufzukaufen, Multifunktionsgebäude zu errichten und neue Unternehmen als Mieter zu gewinnen. Das hat LIG zuvor schon mit dem Einkaufszentrum Hürth und mit den Gewerbe- und Technologieparks Bergisc...

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