10.05.2013 / Feminismus / Seite 15

Wieder im Licht

Die Berliner Inselgalerie gibt Einblick in das Werk von acht in der Nazizeit ausgegrenzten, verfolgten oder »verschollenen« deutschen Malerinnen

Sabine Krusen
Noch bis zum 25. Mai läuft in Berlin die Kunstausstellung »Wieder im Licht – geehrt, ausgegrenzt, wiederentdeckt«. Sie gibt einen Einblick in das Werk von acht bedeutenden Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts: Kate Diehn-Bitt, Oda Hardt-Rösler, Käthe Loewen­thal, Käthe Münzer-Neumann, Lene Schneider-Kainer, Hedwig Woermann, Julie Wolfthorn und Augusta von Zitzewitz. Gezeigt wird sie in der Inselgalerie, die seit 20 Jahren dafür bekannt ist, vor allem heute tätigen bildenden Künstlerinnen Präsentations­möglichkeiten zu bieten.

Die jetzt ausgestellten Werke waren zum Teil seit 80 Jahren nicht mehr »im Licht« der Öffentlichkeit. Die Künstlerinnen, die bis 1933 bei Publikum und Presse hohe Anerkennung genossen und deren Werke in Museen und öffentliche Sammlungen wie die Nationalgalerie aufgenommen wurden, sind heute nicht mehr allgemein bekannt. Die Werke einiger von ihnen galten lange als verschollen. Ein Beispiel ist Julie Wolfthorn (geboren 1864 i...

Artikel-Länge: 4457 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe