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07.05.2013 / Titel / Seite 1

Prozeß unterbrochen

Erster Verhandlungstag im NSU-Verfahren: Zschäpe und Wohlleben stellen Befangenheitsanträge. Bekannte Neonazis im Publikum

Claudia Wangerin, München
Die Hauptverhandlung im Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialisitschen Untergrunds« (NSU) hat am Montag mit Befangenheitsanträgen der Verteidiger von Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl begonnen. Die mutmaßliche Neonaziterroristin und der wegen Beihilfe zum Mord angeklagte Ex-NPD-Funktionär sitzen mit drei weiteren Beschuldigten auf der Anklagebank, von denen zwei bereits im harten Kern der rechten Szene als Verräter gelten.

Kaum war im Saal A 101 die Anwesenheit der Prozeßbeteiligten festgestellt worden, beantragten Zschäpes Anwälte eine Unterbrechung: Ein Ablehnungsgesuch gegen Götzl sei am Samstag abend an das Oberlandesgericht (OLG) München gefaxt worden. Hintergrund ist eine Durchsuchungsanordnung, durch die sich Zschäpes Anwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm »bewußt diskriminiert und desavouiert« sehen. Bei den Sicherheitskontrollen werde nach Berufsgruppen unterschieden....

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