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22.11.2000 / Ausland / Seite 0

Eingeständnisse und Dementis

Neue Spekulationen um den Untergang der »Kursk«. Widersprüchliche Erklärungen Norwegens

Rainer Rupp

Am Montag hat das norwegische Verteidigungsministerium eingestanden, daß seine ursprünglichen Angaben über ein Satellitenfoto von einem US-amerikanischen Kriegsschiff in einem norwegischen Hafen bei Reparaturarbeiten falsch waren. Genau dieses Boot wird verdächtigt, mit dem russischen U-Boot »Kursk« eine Kollision gehabt zu haben. Das Satellitenfoto war zuerst in der russischen Zeitung Wersia veröffentlicht worden. Es zeigt das amerikanische Hunter- Killer-Unterseeboot »Memphis« in einem Reparaturdock im Hafen von Bergen, wo das Boot - so Wersia - nach dem Zusammenstoß mit der »Kursk« für die lange transatlantische Heimreise wieder notdürftig seetüchtig gemacht worden sei. Ein Hunter-Killer-U-Boot soll feindlichen U-Booten auflauern, sie jagen und zerstören.

Zuerst bestritt das norwegische Verteidigungsministerium vehement die Meldung von der amerikanischen »Memphis« im Reparaturdock. Noch letzten Sonntag berief sich die Osloer Zeitung Aftenposten auf hoc...

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