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26.04.2013 / Inland / Seite 5

Der Fall Hoeneß – ein Musterbeispiel

Steuerflucht ist kein Kavaliersdelikt und muß konsequent unterbunden werden

Willi van Ooyen
Der Fall Hoeneß ist ein Musterbeispiel dafür, daß die Ablehnung des Steuerabkommens mit der Schweiz richtig war. Uli Hoeneß hat, wie viele andere auch, Geld am deutschen Fiskus vorbei in die Schweiz transferiert, um so die Steuern für die anfallenden Kapitalerträge nicht bezahlen zu müssen. Alle, die in ähnlicher Weise vorgegangen sind, konnten bis zum Scheitern des Steuerabkommens mit der Schweiz hoffen, daß ihre Anonymität geschützt wird und sie nicht als Steuerhinterzieher enttarnt werden. Schwarz-gelb hatte vor, Steuerhinterziehung zum verzeihlichen Kavaliersdelikt zu machen.

Das gescheiterte Abkommen mit der Schweiz sah vor, daß Geld deutscher Steuerpflichtiger pauschal in der Schweiz versteuert wird und die Bundesrepublik diese Steuereinnahmen für sich verbuchen kann. Allerdings durften deutsche Anleger weiter darauf vertrauen, daß sie das Schweizer Bankgeheimnis schützt. Niemand sollte also erfahren, wieviel Geld wer in der Schweiz angelegt hat, n...

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