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26.04.2013 / Feminismus / Seite 15

»Grundsätzlich rechtsfeindlich«

Heute vor 50 Jahren nahm sich die Kommunistin und Widerstandskämpferin Martha Hadinsky das Leben

Hans Daniel
Das Foto zeigt eine lächelnde Frau mit hoher Stirn und lockigem Haar: Martha Hadinsky. Das Bild hängt im Versammlungsraum der ver.di-Geschäftsstelle in Mülheim/Ruhr. Am 2. Mai 2009, zum 76. Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die faschistischen Machthaber, wurde der Raum nach ihr benannt.

Die am 31. Oktober 1911 Geborene wurde 1931 Mitglied im Kommunistischen Jugendverband (KJVD). Nach 1933 beteiligte sie sich aktiv am Aufbau der illegalen Parteiarbeit. Sie half Verfolgten bei der Flucht und wirkte bei Herstellung und Vertrieb antifaschistischer Flugschriften mit. Gestapo-Spitzel registrierten argwöhnisch ihre Tätigkeit. Im Dezember 1935 schlugen sie zu. Martha wurde verhaftet und im April 1936 im Duisburger Jugendprozeß zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Dort, in der Anstalt Zeigenhain bei Kassel, erkrankte sie schwer an Tuberkulose und wurde darum 1943 vorzeitig »auf Bewährung bis 1947« entlassen, mußte aber schon bald Zwangsarbeit in...

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