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17.04.2013 / Ausland / Seite 6

Wachwechsel im Quirinalspalast

Italiens Parlament sucht Nachfolger für Staatspräsident Napolitano

Micaela Taroni, Rom
Am morgigen Donnerstag beginnt das italienische Parlament in Rom mit der Wahl eines neuen Präsidenten. Dringendste Aufgabe des Nachfolgers des 87jährigen Giorgio Napolitano wird es sein, einen Ausweg aus der politischen Krise zu finden, die nach den Parlamentswahlen im Februar entstanden ist. Bis heute ist es nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Wenn auch der neue Präsident keinen Weg dazu findet, muß er das Parlament auflösen und Neuwahlen ausschreiben.

Den Staatschefs bestimmen neben den 945 Parlamentariern 58 Delegierte aus den 20 italienischen Regionen. Die Wahlsitzung wird die neue Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Laura Boldrini, leiten.

Die Kandidaten für das Präsidentenamt werden von den einzelnen Parteien vorgeschlagen. In den beiden ersten Wahlgängen ist die Zweidrittelmehrheit erforderlich, danach reicht eine absolute Mehrheit. Das Prozedere wirkt kompliziert, doch es läßt den Parteien Zeit zu Verhandlungen. Um einen Anwärter im ersten...



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