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17.04.2013 / Inland / Seite 4

»Wo Müll ist, ist viel Geld«

Sachsen: Untersuchungsausschuß beschäftigt sich weiter mit Deponieskandalen

Susan Bonath
Wie macht man Müll zu Geld? In Sachsen können da wohl einige Unternehmen mitreden. Riesige Mengen Sonderabfälle aus Italien ließen den Freistaat in den vergangenen Jahren in Medienberichten zum »Müllimportland Nummer 1« werden. Immer wieder zeugten Rauchwolken von offenbar gelegten Deponiebränden. Firmen ließen Sondermüll verschwinden und machten giftige Filterstäube auf wundersame Weise »harmlos« – alles unter der »Kontrolle« zuständiger Kommunalbehörden. Hat man dort bewußt weggeschaut? Das versucht ein von Grünen und Linken initiierter Untersuchungsausschuß seit nunmehr drei Jahren zu klären. Doch eine Antwort fand das Gremium auch bei seiner jüngsten Sitzung am Montag nicht.
Wie der grüne Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi mitteilte, sei lediglich erneut deutlich geworden, daß »erhebliche Müllmengen aus Italien unbehandelt eingelagert wurden«. Ausgesagt habe dies ein ehemaliger Mitarbeiter der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesells...

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