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17.04.2013 / Ausland / Seite 7

Diplomatisches Geplänkel

Trotz harscher Kritik an US-Politik gegenüber Moskau: Rußlands Regierung betont Interesse an Verbesserung der Beziehungen

Knut Mellenthin
Trotz des »widersprüchlichen Verhaltens« der US-Regierung ist Rußland an der Entwicklung und Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Staaten interessiert. Das bekundete Juri Uschakow, außenpolitischer Berater von Präsident Wladimir Putin, am Montag. Anlaß war der Besuch des Nationalen Sicherheitsberaters von Präsident Barack Obama, Thomas Donilon, in Moskau.

Auf der einen Seite, sagte Uschakow, wolle die Obama-Administration »die Verbindungen zu uns auf vielen Gebieten aktiv weiterentwickeln, und das ist eine ganz positive Sache. Aber andererseits will sie für die bilaterale Zusammenarbeit nicht kämpfen und will sich nicht gegen einige Russophobe durchsetzen, die unsere Kooperation zu stören versuchen.«

Putins Berater spielte damit hauptsächlich auf die am Freitag vom Finanzministerium der USA veröffentlichte Liste mit den Namen von 18 Russen an, die nicht in die Vereinigten Staaten reisen dürfen und deren amerikanische Guthaben, falls denn solche be...



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