Der Schwarze Kanal
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17.04.2013 / Antifa / Seite 15

Braune Ökologen

Rechte unterwandern die Umweltbewegung. Linke Gegenstrategien sind nötig

Sabine Stüber

Rechtsextreme treten kaum noch glatzköpfig und in Springerstiefeln auf. Sie sind unterdessen in verschiedensten Gruppierungen und Parteien gut organisiert und bauen sich, nicht ohne Erfolg, vor Ort ein »Kümmerer-Image« auf. Dabei nutzen sie modernste Kommunikationsmittel und verbreiten so in Kommentaren und mit Forderungen ihre Sichtweise auf gesellschaftlich relevante Themen, zu denen auch der Umwelt- und Naturschutz gehört. Neben Informationsbroschüren, Beiträgen in Printmedien, Flyern bis hin zu Angeboten für naturkundliche Wanderungen nutzen sie das Internet und soziale Netzwerke. Vom Artenschutz und Naturerlebnis über ökologischen Landbau, gesunde Ernährung bis hin zur Energiewende bietet der Umwelt- und Naturschutz ein weites Feld, auf dem sich jeder engagieren kann – auch Neonazis.

Nach Meinung des Leipziger Historikers Nils Franke hat die NPD das Thema Naturschutz aktiv aufgegriffen, und Rechtsextreme sind unterdessen in der Umwelt- und Natu...

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