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12.04.2013 / Inland / Seite 5

Mehr Debatte erwünscht

188 haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter fordern Kündigung der DGB-Zeitarbeitstarifverträge

Johannes Schulten
Seit Monaten versuchen linke Gewerkschafter in ihren Organisationen, eine Debatte über die Kündigung der Tarifverträge mit der Leiharbeitsbranche in Gang zu bringen. Nach einigen Stellungnahmen kleinerer Initiativen hat sich nun erstmals eine größere Zahl Hauptamtlicher zu Wort gemeldet. Am Donnerstag wandten sich 188 haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter in einem offenen Brief an den DGB und forderten die »ersatzlose Kündigung« der Vereinbarungen. »Equal Pay durchsetzen statt Lohndumping tarifieren – Nein zum DGB-Tarifvertrag in der Zeitarbeit«, heißt es in dem Dokument.

Hintergrund der Forderung ist das Auslaufen der tariflichen Regelungen für die aktuell gut 800000 Leiharbeiter im Oktober 2013. Wird die Vereinbarung bis Ende April gekündigt und keine neue getroffen, tritt der im Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz festgeschriebene Grundsatz »gleiches Geld für gleiche Arbeit« in Kraft. Damit könnte es vorbei sein mit den Dumpinglöhnen, für die der ...

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