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12.04.2013 / Thema / Seite 10

Nicht verwundene Schmach

Vor 45 Jahren wurde die Besatzung der USS »Pueblo« in Nordkorea aufgegriffen und blieb dort in mehrmonatiger Haft

Rainer Werning
Seit Ende des Koreakrieges ist Nordkorea für die USA geblieben, was es für sie war – »das Böse« schlechthin. Washington sieht in der Volksrepublik nicht nur einen »Schurkenstaat«. Anfang 2002 erklärte Präsident George W. Bush das Land auch als Teil einer »Achse des Bösen« – neben Irak und Iran.

Pjöngjang und Washington waren nie zimperlich im Umgang miteinander. Das resultiert aus den Erfahrungen des Koreakrieges und erst recht aus der bis heute in Washington nicht verwundenen Schmach über den »USS Pueblo«-Vorfall, der sich Ende der 1960er Jahre, auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges, in nordkoreanischen Gewässern ereignete. Am 23. Januar 1968 hatten nordkoreanische Patrouillenboote das US-amerikanische Aufklärungsschiff USS »Pueblo« vor der Küste Nordkoreas aufgegriffen, die gesamte 83köpfige Besatzung unter dem Befehl von Kapitän Lloyd Mark »Skip« Bucher gefangen genommen und sie der Spionage bezichtigt. Die »Pueblo«, erklärte die Regierung ...

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