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04.04.2013 / Ausland / Seite 7

Helden des Rohstoffkriegs

Südafrika diskutiert militärisches Engagement in Zentralafrikanischer Republik. Kritiker sprechen von »wirtschaftlichem Eigeninteresse« der Regierung

Christian Selz, Kapstadt
Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat ein doppeltes Erklärungsproblem. Im eigenen Land werden die Fragen nicht leiser, warum die vor gut einer Woche in der Zentralafrikanischen Republik getöteten 13 südafrikanischen Soldaten überhaupt dort waren. Auf internationaler Ebene dürfte sich Südafrikas Bündnispartner China um seine Ölkonzessionen in dem Land sorgen. Der nach dem Putsch im März selbsternannte neue Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Michel Djotodia, kündigte bereits die Überprüfung von Rohstoff-Explorationslizenzen an. Zuma könnte dabei das falsche Pferd im Rennen um den Zugang zu Afrikas Märkten und Rohstoffen sein. Übers Osterwochenende zog Südafrika seine Truppen nach bisher offiziell nicht bestätigten Berichten größtenteils aus der Zentralafrikanischen Republik ab.

Die Regierung Zuma kommt damit einer von der Opposition geforderten Parlamentsdebatte zuvor, kämpft aber weiter um die Einordnung des militärischen Desasters. »Sie sind als ...

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