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02.04.2013 / Inland / Seite 8

»Das könnte viel eher ein Revisionsgrund sein«

NSU-Prozeß: Nebenklage-Anwalt sieht Öffentlichkeitsgrundsatz verletzt. Aufklärung braucht kritische Medien. Ein Gespräch mit Yavuz Narin

Claudia Wangerin
Rechtsanwalt Yavuz Narin vertritt mit Rechtsanwältin Angelika Lex die Angehörigen von Theodoros Boulgarides, der 2005 der Mordserie zum Opfer fiel, zu der sich 2011 der »Nationalsozialistische Untergrund« (NSU) bekannte. Am 17. April beginnt in München die Hauptverhandlung gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe und vier Unterstützer.

Das Oberlandesgericht München sieht im NSU-Prozeß nur für 50 von über 200 interessierten Medien einen Platz im Gerichtssaal vor – darunter ist kein türkisches Medium, obwohl acht von zehn NSU-Mordopfern aus der Türkei stammten. Die Plätze wurden laut Gericht nach dem Prinzip »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst« vergeben. Angeblich bleibt das Gericht stur, um ein durch Verfahrensfehler ungültiges Urteil zu vermeiden. Wie berechtigt ist diese Befürchtung?

Meines Erachtens überhaupt nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil: Die vermeintliche Verfahrensregel hat sich das Gericht selbst auferlegt. Ich zweifle vielmehr da...

Artikel-Länge: 5395 Zeichen

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