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28.03.2013 / Medien / Seite 15

»Mit Brachialgewalt Aufmerksamkeit erregen«

Normabweichungen, Kampagnen, Ressentiments – über die Eurokrisenberichterstattung der Bild. Gespräch mit Wolfgang Storz

Thomas Eipeldauer
Wolfgang Storz war mehr als 20 Jahre als Journalist tätig, unter anderem als Chefredakteur der Frankfurter Rundschau. Er ist Mitautor der Studie »Drucksache Bild eine Marke und ihre Mägde: Die Bild-Darstellung der Griechenland- und Eurokrise 2010«

In der Berichterstattung zur Euro-Krise fällt auf, daß Bild immer nationalistische und chauvinistische Ressentiments in den Mittelpunkt stellt. Der »Grieche« ist faul, der »Zyprer« ein Idiot und der »Deutsche« arbeitsam und großzügig. Was versprechen sich die Verantwortlichen davon?

Auch wenn sich die Auflage von Bild im steten Sinkflug befindet, es ist insbesondere in einer fragmentierten Medienlandschaft eine Leistung, jeden Tag immer noch 2,5 Millionen Menschen an den Kiosk zu bewegen, um dieses Produkt zu kaufen. Das geht nicht mit solidem Journalismus, da muß man mit Brachialgewalt Aufmerksamkeit erregen. Dazu zählen die sehr werbliche Gestaltung, die Typographie, dazu gehören vor allem bestimmte Inhalte. D...

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