25.03.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Der Kampf geht weiter

Berliner CDU übt sich in Stimmungsmache gegen Flüchtlingsproteste. Diese lassen sich nicht beirren und planen neue Aktionen

Markus Bernhardt
Die im Berliner Bezirk Kreuzberg zeltenden Flüchtlinge lassen sich auch von den niedrigen Temperaturen und den schlechten Witterungsverhältnissen nicht von ihren berechtigten Protesten abhalten. Unter dem Motto »Revolution der Flüchtlinge« nahmen am Sonnabend etwa 2000 Migranten samt Unterstützer an einer Demonstration in der Bundeshauptstadt teil. Die Demonstranten hatten sich dabei den ersten Jahrestag des Beginns der Flüchtlingsproteste ausgesucht, um ihren Forderungen nach Abschaffung der sogenannten Residenzpflicht, die es Asylbewerbern untersagt, den ihnen von den Behörden zugewiesenen Landstrich zu verlassen, ebenso Nachdruck zu verleihen wie der Forderung nach Auflösung der Sammelunterkünfte und einem Ende der bundesdeutschen Abschiebepraxis.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten die Flüchtlinge, die sich zuvor zu Fuß von Würzburg nach Berlin aufgemacht hatten, ein Camp auf dem Oranienplatz in Kreuzberg errichtet. Von dort aus war es immer...

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