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14.03.2013 / Medien / Seite 15

Eingeschränkt öffentlich

Bayerische Justiz will Platzproblem beim NSU-Prozeß aussitzen. Journalistenunion warnt vor dem Eindruck, nur »ausgewählte Medienvertreter« kämen hinein

Claudia Wangerin
Gut fünf Wochen vor der Hauptverhandlung eines der spektakulärsten Prozesse der Nachkriegsgeschichte hat Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) Post von der Deutschen Journalistinnen und Journalisten Union (dju) bekommen. Es geht mal wieder um das Platzproblem im Gerichtssaal – Merk und die Verantwortlichen im Oberlandesgericht München wollen es offenbar aussitzen. Von 105 Plätzen für die Öffentlichkeit ist etwa die Hälfte für Journalisten reserviert. Doch am 17. April werden voraussichtlich Hunderte Berichterstatter Schlange stehen, wenn Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer der rechten Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) auf der Anklagebank sitzen. Neben deutschen Rundfunkanstalten, Nachrichtenagenturen und überregionalen Zeitungen werden auch private Fernseh- und Radiosender, Regionalzeitungen der Tatort-Regionen und vor allem Medien aus den Herkunftsländern der NSU-Mordopfer den Prozeß oder zumindest den Auftakt verfol...

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