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11.03.2013 / Feuilleton / Seite 13

Das Wunder der Werbung

Ein Junggenie sagt nein zu Pinochet – in dem Film »¡No!« von Pablo Larraín

F.-B. Habel
Mit massiver Hilfe der CIA stürzte General Pinochet am 11. September 1973 die demokratisch gewählte Regierung der Unidad Popular unter Präsident Salvador Allende. Es gab brutale Massenmorde, verzweifelte Selbstmorde. Wer irgend konnte, floh außer Landes.

Zu den chilenischen Emigranten, die ihr Trauma in Deutschland mit poetischer Kraft verarbeiteten, gehörte Antonio Skármeta. Auf der Insel Westberlin arbeitete er mit Filmregisseuren wie Peter Lilienthal und Christian Ziewer, in der DDR mit Joachim Kunert. Daß Skármeta 1989 in seine Heimat zurückkehren konnte, lag an einem Ereignis des Vorjahres, das mit dem Schlagwort »Demokratisierungsprozeß« gefaßt wird und als kleines Wunder gelten darf. Skármeta hat darüber das Stück »Referendum« geschrieben, das jetzt von seinem Landsmann Pablo Larraín für das Kino aufbereitet wurde.

»¡No!«, ein aufregender, schmerzlicher und hemmungslos optimistischer Film, war im vergangenen Jahr Publikumsliebling auf den Festiva...



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