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08.03.2013 / Titel / Seite 1

Aufstand der Frauen

In Potsdam und Berlin fordern Migrantinnen Wohnungen, soziale Rechte und Zugang zu medizinischer Versorgung auch für Menschen ohne Papiere

Alexandra Kimel
Migrantinnen in Berlin und Brandenburg wollen am heutigen Internationalen Frauentag auf die Straße gehen. In Potsdam ruft die Gruppe »Women In Exile« (WIE) zu einer Demonstration durch die Innenstadt auf. Sie fordert vor allem die Abschaffung der Lagerunterbringung von Asylbewerbern, unter der Frauen und Kinder in besonderem Maße leiden.

In Berlin wiederum wollen Frauen ohne Papiere und ihre Unterstützer mit einem Flashmob vor allem auf die skandalösen Bedingungen aufmerksam machen, denen schwangere Frauen ausgesetzt sind, die kein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben.

In Brandenburg kämpfen die Flüchtlingsfrauen schon seit langem für ihre Forderungen. Bereits vor zwei Jahren wandten sie sich an Sozialminister Günther Baaske, um auf die erschreckende Lage in den sogenannten Gemeinschaftsunterkünften aufmerksam zu machen. Zimmer, Toiletten, Küche und Bäder teilen sich dort viele, auch untereinander fremde Bewohner. Meist gebe es keine Geschlechtertrennu...



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