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05.03.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Stärke durch Streik

Arbeitskämpfe können helfen, die Organisationsmacht der Gewerkschaften zu entwickeln und Tendenzen exklusiver Solidarität zu konterkarieren

Herbert Wulff, Stuttgart
Deutschland braucht mehr Streiks. Und Arbeitskämpfe sollten mit größerer demokratischer Beteiligung der Beschäftigten geführt werden. Darin waren sich die rund 500 Gewerkschafter und Sozialwissenschaftler einig, die am Wochenende zur Konferenz »Erneuerung durch Streik« im Stuttgarter DGB-Haus zusammenkamen (siehe jW von Montag). Die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem ver.di-Bezirk Stuttgart organisierte Veranstaltung sei »ein Zeichen der Hoffnung«, resümierte der Jenaer Soziologe Klaus Dörre am Sonntag nachmittag. Die vielen Berichte über lokale und betriebliche Auseinandersetzungen korrigierten das vorherrschende Bild eines ruhigen Deutschlands ohne Konflikte zwischen Kapital und Arbeit.

Auch Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei Die Linke und ehemals Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Stuttgart, betonte: »Die Tarifkonflikte werden härter. In vielen Bereichen sind die Gewerkschaften nur nach Streiks oder zumindest größeren Warnstreikwellen in de...

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