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04.03.2013 / Ansichten / Seite 8

Brandstifter

EU schickt Militärberater nach Syrien

Werner Pirker
Nach der Obama-Administration haben sich auch die EU-Granden dazu entschlossen, im syrischen Konflikt die Regierungsgegner militärisch zu unterstützen. Die zum gewaltsamen Regimewechsel angetretenen Banden sollen nicht nur technische Unterstützung, sondern auch Hilfe durch Militärausbilder erhalten. »The war must go on« lautet – trotz Krokodilstränen über das syrische Blutbad – die Devise in Washington und Brüssel.

Die Militärberater werden aller Wahrscheinlichkeit nach aus Frankreich, das offenbar unter seinem sozialistischen Präsidenten keine Gelegenheit mehr auslassen will, sich kriegerisch in Szene zu setzen, und Großbritannien kommen. Deutschland wolle sich nicht beteiligen, heißt es aus Regierungskreisen. Darüber empört sich der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, der Waffenembargos nur dann für angemessen erachtet, wenn sie gegen westliche Sicherheitsinteressen mißachtende Kräfte gerichtet sind. Und der deshalb ...

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