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04.03.2013 / Politisches Buch / Seite 15

Wenig bekanntes Kapitel

Indisches Interesse am europäischen Faschismus vor dem Zweiten Weltkrieg

Ulrich van der Heyden
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist eine Reihe von wissenschaftlichen Studien entstanden, die sich mit indischen Freiwilligen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg beschäftigen. So wurde ein wenig bekanntes Kapitel der deutsch-indischen Geschichte beleuchtet. Eine Fortführung finden die Forschungen mit dem vorliegenden Buch von Maria Framke »Delhi – Rom – Berlin. Die indische Wahrnehmung von Faschismus und Nationalsozialismus 1922–1939«.

Führende indische Unabhängigkeitskämpfer, die sich für die Befreiung ihres Landes vom britischen Kolonialjoch einsetzten, beobachteten die Entwicklung faschistischer Regime und Parteien in Europa in den 1920er Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg. Besonders die Politik Benito Mussolinis, der 1922 in Italien die Macht an sich riß, wurde von indischen Intellektuellen wie Maria Framke herausarbeitet, mit ambivalenten Bewertungen interessiert verfolgt. Nicht ...

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