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04.03.2013 / Inland / Seite 5

»Streiken ist geil«

Stuttgarter Konferenz diskutiert über innovative Arbeitskampfmethoden. Demokratisierung und Beschäftigtenpartizipation entscheidend

Herbert Wulff, Stuttgart
Es gibt nichts geileres, als erfolgreich zu streiken.« Mit dieser Auffassung stand der Schweizer Gewerkschaftssekretär Adrian Durtschi bei der Konferenz »Erneuerung durch Streik« am Wochenende in Stuttgart nicht allein. Sehr konkret diskutierten die 500 Teilnehmer auf dem von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit ver.di Stuttgart ausgerichteten Kongreß darüber, wie das Mittel des Streiks wieder stärker genutzt werden kann und welche Arbeitskampfmethoden sinnvoll sind. Zu Beginn der dreitägigen Veranstaltung – die größte ihrer Art seit Jahren – verwies der Erste Bevollmächtigte der Stuttgarter IG Metall, Uwe Meinhardt, in seinem Grußwort darauf, daß es bei Streiks um weit mehr als um Lohnprozente geht. »Das Erleben eines Arbeitskampfs ist eine unmittelbar prägende Erfahrung von Organisationsmacht«, sagte er mit Bezug auf seine Erfahrungen im bayerischen Metallerstreik von 1995.

»Der Streik ist das wichtigste Mittel der Gewerkschaften, ihre...

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