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23.02.2013 / Inland / Seite 8

»Letztlich kann jeder von Überwachung betroffen sein«

Auch in deutschen Städten gibt es Aktionen zum »Internationalen Tag für Privatsphäre«. Ein Gespräch mit Katrin Hilge

Gitta Düperthal
Katrin Hilger ist Bundestagskandidatin der Piraten in Hessen





Netzaktivisten aus mehreren Ländern haben diesen Samstag zum »International Day of Privacy« ausgerufen – zum »Internationalen Tag für Privatsphäre« also. Weltweit sollen in über 70 Städten Aktionen stattfinden, die deutsche Piratenpartei macht auch mit. Worum geht es in dieser Kampagne?


Ziel ist es, darüber aufzuklären, wie die Bürgerrechte durch den sich ausweitenden Überwachungsstaat außer Kraft gesetzt werden. Es wird auch in Deutschland etliche Aktionen geben, in Hessen etwa wird die Piratenpartei in Frankfurt, Gießen, Gross-Gerau, Darmstadt und Kassel für das Recht auf Privatsphäre werben. Durch die ständig beschworene Bedrohung durch Terroristen wird peu a peu das Recht hierauf ausgehöhlt: In Bahnhöfen und Fußgängerzonen werden wir von Kameras erfaßt, über unseren Köpfen kreisen mitunter Drohnen.

Ein Dorn im Auge der Law-and-Order-Vertreter ist das Internet. Der Staat will uns...








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